Pulse of Europe: Immer wieder sonntags…

Ganz Europa ist von den Populisten besetzt… Ganz Europa? Nein! Eine von unbeugsamen Europäern bevölkerte, gar nicht mal so kleine Stadt hört nicht auf, den Nationalisten Widerstand zu leisten.


Flagge zeigen für Freiheit, Toleranz und Menschenwürde


Nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben sich einige Menschen aus und um Frankfurt am Main die Frage gestellt, wie man darauf reagieren soll, ja sogar muss. Wie man als freier, liberal denkender Mensch ein Zeichen setzen kann. Wobei Trump ja nur den bisherigen Höhepunkt einer bedenklichen Entwicklung darstellt, die auch in vielen anderen Ländern zu beobachten ist: Populistische, nationalistische und anti-demokratische Tendenzen gibt es nicht nur in Russland und der Türkei, auch viele EU-Mitgliedsstaaten sind betroffen. Ungarn und Polen haben diesen Weg eingeschlagen, Großbritannien hat sich mit dem Brexit-Votum dem Nationalismus ergeben, in Frankreich und den Niederlanden haben Populisten große Chancen auf den Sieg bei den nächsten Wahlen und in Deutschland etabliert sich die AfD als drittstärkste Kraft. Die freiheitliche europäische Idee steht auf dem Spiel.

Und genau deshalb sind die Initiatoren von #PulseofEurope zur Tat geschritten. Vermutlich haben sie sich bis dahin nicht als Aktivisten verstanden, aber offensichtlich war es für sie an der Zeit, das zu ändern. Sie wollten nicht mehr zur stillen Masse gehören, die sich zwar Sorgen um die Zukunft macht, aber nichts unternimmt. Sie wollen nach eigener Aussage „ein Europa, in dem die Achtung der Menschenwürde, die Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln, Toleranz und Respekt selbstverständliche Grundlage des Gemeinwesens sind.“

So sind sie im Internet und auf der Straße aktiv geworden. Und die Bewegung nimmt Fahrt auf. In Frankfurt kommen jeden Sonntag um 14 Uhr mehrere hundert Menschen zu einer Kundgebung am Goetheplatz zusammen, um für ein starkes, geeintes und offenes Europa zu demonstrieren. Es gibt bereits erste Ableger in Freiburg, Karlsruhe, Köln und Hamburg sowie Kontakte nach ganz Europa. Als nächster Schritt sollen Amsterdam und Paris folgen, denn in diesen Ländern gilt es, die Populisten mit ihrem Anti-EU-Kurs zu verhindern.


In Vielfalt geeint


Über die Verteidigung der europäischen Idee und einer Stärkung der Demokratie, was dringende Reformen der EU selbst mit einschließt, hinaus ist die weitere Ausrichtung der Bewegung in politischen Fragen uneinheitlich. Jeder darf auf der Kundgebung das Wort ergreifen. Einige Redner scheinen eher für eine Abschottung der EU zu sein, während andere klar für die weitere Aufnahme von Geflüchteten plädieren. Welcher Richtung die Organisatoren selbst den Vorzug geben, ist nicht klar. Gemeinsam ist allen Unterstützern aber der Wunsch, den Weg der europäischen Einigung fortzusetzen. Sie wollen den lauten EU-Kritikern, den Nationalisten und Demokratie-Feinden nicht das Feld überlassen und zeigen, dass es viele Menschen gibt, die Einigkeit, Offenheit und Frieden in Europa erhalten wollen.

Auch wenn #PulseofEurope überparteilich ist, sind diese Punkte auch Ziele der Partei der Humanisten. Wir plädieren für eine starke und demokratische EU. Deutschland und Europa sollen auf dem Fundament von Demokratie, Aufklärung und Humanismus ein Ort der freien Entfaltung und des Wohlstandes für alle Bürger sein. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern und zugleich hilfesuchenden Menschen Schutz bieten. Europa ist stark genug dazu, wir müssen es nur wollen und gemeinsam vorantreiben. Dabei dürfen wir uns nicht von dumpfen Parolen und vermeintlich einfachen Lösungen für komplexe Probleme verführen lassen. Wir brauchen einen #PulseofEurope. Wir, Die Humanisten, sind die Partei dafür.

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